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EM - BRONZE. ANDI WIRD FÜR SEINE ARBEIT BELOHNT
Am richtigen Weg nach London!
Laser-Ass Andreas Geritzer segelt im finalen Medal Race auf Platz zwei und kehrt mit der Bronzemedaille aus Helsinki heim.
In dem mit Spannung erwarteten Laser Medal Race – sechs Segler kamen für Gold, sämtliche Finalisten für eine Medaille in Frage – wuchs der 33-Jährige einmal mehr über sich hinaus. Dank gutem Bootsspeed und einer nahezu fehlerfreien Taktik musste sich der Neusiedler im alles entscheidenden Durchgang lediglich Tonci Stipanovic beugen. Dem Kroaten gelang damit die erfolgreiche Titelverteidigung, Geritzer, der zwei der insgesamt acht Wettfahrten gewann, holte nach 1998, 2005 und 2010 seine vierte EM-Bronzemedaille.
O-Ton Andi:„Ich habe die erhoffte Medaille geholt und bin mit Bronze überglücklich. Ich wusste, dass ich eine starke letzte Runde brauche und habe fast das Maximum herausgeholt. Die unmittelbare Konkurrenz hat leider kaum Schwächen gezeigt, Tonci ist ein absolut würdiger Europameister. Damit habe ich meine Möglichkeiten neuerlich unter Beweis gestellt, jetzt hoffe ich, dass es meinen Teamkollegen ähnlich gut ergeht. Ich bleibe noch bis Sonntag vor Ort um die Daumen zu drücken, anschließend gönne ich mir zu Hause ein paar segelfreie Tage.“
LASER, Endstand nach 8 Wettfahrten, 1 Streicher (140 Starter):
1. Tonci Stipanovic CRO 21,4
2. Jonasz Stelmaszyk POL 28
3. Andreas Geritzer AUT 33 (1,3,(15),9,1,10,2)
4. Igor Lisovenko RUS 47
5. Nick Thompson GBR 51
Details: www.openeuropeans2011.com
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Andi in Hyeres auf Rang 6.
Andi beendet den Frankreich-Weltcup auf Rang sechs und kehrt Hyeres sehr zufrieden den Rücken.
Am Tag der Entscheidung beim Weltcup an der Cote d'Azur herrschten faire Bedingungen, die Sea Breeze setze rechtzeitig zum Medal Race der zehn Laser-Segler ein und sorgte für konstante 15 Knoten Wind.
Der Burgenländer kam perfekt von der Startlinie weg, überzeugte mit seiner Bootsgeschwindigkeit und mischte vorne im Feld mit. Durch einen Winddreher rutschte der olympische Silbermedaillengewinner von 2004 an die vierte Stelle zurück. Ab diesen Zeitpunkt segelte das österreichische Laser-Ass taktisch gegen seinen direkten Konkurrenten aus Schweden und brachte den vierten Platz ins Ziel – er verbesserte sich damit in der Gesamtwertung auf Rang sechs. Der Weltcup-Dritte Javier Hernandez entschied die Woche vor Hyeres für sich.
Andi: Es war ein sehr spannendes und gutes Medal Race. Ich wählte die sichere Variante und segelte gegen den Schweden. Das war eine gute Entscheidung, ich habe ihn im Griff gehabt, so ist sich noch der sechste Platz ausgegangen. Für die erste große Regatta ist es ein sehr gutes Ergebnis, mit dem ich leben kann.
Laser Weltcup, Endstand: 155 Starter, 10.Wettfahrten + Medal Race
1. Javier Hernandez ESP 52
6. Andreas Geritzer AUT 96 (6,7,12,7,11,17,23,4,1,(28),4)
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Neustart in Down under
2011 beginnt in Perth der Countdown für die Olympischen Spiele in London und Andi hat bereits jetzt seine Zelte in Australien aufgeschlagen.
Um die nationale und internationale Qualifikation mit einem Streich zu erledigen, wird schon diesen Winter die Basis dafür gelegt und eifrig in den fernen Gewässern gesegelt. 4 Wochen Training und eine Regatta im WM-Revier bieten dafür ausreichend Zeit. Der Feinschliff soll dann beim ersten Weltcup-Event in Melbourne und der daran anschließenden Australischen Meisterschaft in Sydney folgen. Der Winter wird dann mit 6 Wochen Konditionsarbeit bis Ende Februar in Österreich abgeschlossen. Andi: „Jetzt bin ich wieder voll motiviert. Ich hoffe, aus den Fehlern der letzten Saison gelernt zu haben. Die Zwischenführung bei der WM dieses Jahr und die Gewissheit, ganz vorne mitsegeln zu können, treiben zusätzlich an. Alle Arbeit, die jetzt investiert wird, gilt der WM 2011 und den Spielen in London. Ich werde in Australien sehr oft auf Tom Slingsby, den herausragenden Athleten der letzten Jahre, treffen und jede Minute mit Ihm ist wertvoll bei Starkwind!“
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Ein Ende mit Schrecken
Andreas Geritzer blieb während der finalen Runden vor Hayling Island glücklos.
Er musste sich nach einigen kleinen Schnitzern sowie einem Schwertbruch mit den Rängen 26 und 35 begnügen. Damit beendet der 32-jährige Neusiedler die Laser-Weltmeisterschaft auf Platz 20, der Australier Tom Slingsby sichert sich Gold, Olympiasieger und Titelverteidiger Paul Goodison (GBR) kommt über Rang neun nicht hinaus. „Um auf diesem Niveau ganz vorne mitspielen zu können bedarf es einer fehlerlosen Leistung und die hat Andi in den letzten Tagen zu selten abrufen können. Es war ein sehr intensives Jahr, gegen Ende hat auch ein wenig die Kraft gefehlt“, weiß Sportdirektor Georg Fundak, der die größten Schwächen am Vorwindkurs ortet und die heurige Saison als richtungweisend bezeichnet. „Unsere Segler sind seit Dezember das volle Programm gefahren und bewusst an ihre Grenzen gegangen. Während der Olympiasaison haben wir keine Zeit für Experimente, jetzt wissen wir wer wie konditioniert gehört.“
Laser Weltmeisterschaft, Endstand nach 14 Wettfahrten, zwei Streicher:
Gold-Flotte:
1. Tom Slingsby AUS 50
20. Andreas Geritzer AUT 168 (33),6,2,1,2,22,9,9/(37),16,16,25,26,35)
Bronze-Flotte:
1. Robert Godwin GBR 198
34. Matthias Sailer AUT 391
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Wieder im Spiel
Andreas Geritzer kehrt bei der Laser-Weltmeisterschaft mit den Rängen 16 und 25 in die Top 10 zurück.
„Es waren keine überragende Runden, aber verglichen mit der Konkurrenz durchaus akzeptable“, urteilt OeSV-Sportdirektor Georg Fundak, der beim EM-Dritten Speedprobleme am Vorwindkurs und kleine taktische Unsicherheiten ortete. Morgen stehen die letzten beiden WM-Runden auf dem Programm, der Australier Tom Slingsby bleibt in Pole-Position.
Laser Weltmeisterschaft, Zwischenstand nach 12 Wettfahrten, zwei Streicher:
Gold-Flotte:
1. Tom Slingsby AUS 30
10. Andreas Geritzer AUT 108 (33),6,2,1,2,22,9,9/(37),16,16,25)
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Die Entscheidung rückt näher
Die Laser Weltmeisterschaft vor Hayling Island geht in die entscheidende Phase und die Nerven liegen blank.
Eine Frühstartorgie – unter den acht Disqualifizierten erwischte es die Top vier im Ranking – brachte beim Kick-Off der Finalserie zusätzliche Würze ins Spiel. Andreas Geritzer konnte aus den Fehlern seiner Konkurrenten nur bedingt Kapital schlagen, bleibt aber aufgrund der knappen Abstände in Reichweite der Spitzenplätze. Im ersten Durchgang beging der 32-Jährige eine Regelverletzung, nach Leisten der 720° Ersatzstrafe blieb dem Neusiedler nur der enttäuschende 37. Rang. Die zweite Runde klappte zwar besser, verlief mit Rang 16 aber auch nicht nach Wunsch. „Es war kein guter Tag, aber bei dem was sich hier abspielt, ist in vier Wettfahrten noch einiges möglich.“
Laser Weltmeisterschaft, Zwischenstand nach zehn Wettfahrten, zwei Streicher:
Gold-Flotte:
1. Tom Slingsby AUS 28
12. Andreas Geritzer AUT 67 (33),6,2,1,2,22,9,9/(37),16)
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OeSV-Asse geben Gas
Österreichs Olympiasegler agieren vor Hayling Island, Istanbul und San Francisco im Vorwärtsgang und blicken auf einen kollektiv starken Tag zurück.
Andreas Geritzer qualifiziert sich vor Hayling Island als zehnter souverän für das Gold-Finale.
Heute zweimal neunter, fehlen dem 32-jährigen Neusiedler derzeit 15 Punkte auf die Medaillenplätze. „Mit Ausnahme der ersten Wettfahrt bin ich mit der Qualifikation sehr zufrieden. Ich habe bewiesen, dass ich ganz vorne mitmischen kann und bin für das Finale absolut positiv gestimmt. Wir haben noch sechs Runden zu absolvieren, die Abstände sind knapp, da ist noch alles offen.“
Laser Weltmeisterschaft, Zwischenstand nach acht Wettfahrten, ein Streicher:
1. Tom Slingsby AUS 20
10. Andreas Geritzer AUT 51 (33),6,2,1,2,22,9,9)
141. Matthias Sailer AUT 290 (45,22,49,(52),44,52,42,37)
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Geritzer bleibt dran
Während Andreas Geritzer vor Hayling Island einstellig bleibt, geigen die 470er-Junioren vor Istanbul auf.
Andreas Geritzer startete nahezu perfekt in den Tag.
Im fünften WM-Durchgang musste sich der Neusiedler lediglich Doppel-Weltmeister Tom Slingsby (AUS) geschlagen geben. Der 32-Jährige rundete die erste Bahnmarke auf Rang zwei und brachte den Vorsprung auf den Rest des Feldes souverän über die Runden. „Slingsby wäre nur noch mit sehr hohem Risiko zu holen gewesen. Ich habe ich mich auf das Verteidigen meiner Position konzentriert und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“ In der sechsten und vorläufig letzten WM-Runde kam der Österreicher nach einem verpatzten Auftakt als 26. zur ersten Tonne, kratzte zwischenzeitlich an den Top 10, und musste sich nach einer missglückten letzten Runde mit Platz 22 begnügen. „Der Start war schlecht, anschließend bin ich lange Zeit in einem Pulk festgesessen. Als ich dann ins Fahren kam, und mich bis auf Platz elf vorgearbeitet hatte, wollte ich ein wenig zuviel.“ Geritzer, der das Feld nach fünf Wettfahrten angeführt hatte, fiel auf Rang neun zurück. Morgen wird die Qualifikation mit zwei weiteren Runden beendet.
Laser Weltmeisterschaft, Zwischenstand nach sechs Wettfahrten, ein Streicher:
1. Tom Slingsby AUS 14
2. Joshua Junior NZL 18
4. Paul Goodison GBR 18
9. Andreas Geritzer AUT 33 (33),6,2,1,2,22)
144. Matthias Sailer AUT 212 (45,22,49,(52),44,52)
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BRONZE!
Andreas Geritzer sichert sich auf der Zielgeraden der Laser-Europameisterschaft die Bronze-Medaille und strotzt vor Tatendrang.
Bei strömenden Regen und bis zu vier Windstärken gingen die letzten beiden EM-Runden über die Bühne und wie vermutet war das Finale nichts für schwache Nerven. Andreas Geritzer begann den Tag mit einem 21. Rang und demnach nicht wirklich nach Wunsch. Zwischenzeitlich auf Rang sechs zurückgefallen, behielt der 32-Jährige im allerletzten Durchgang die Nerven und segelte einen ausgezeichneten vierten Platz ins Trockene. „Ich hatte in der ersten Wettfahrt ein wenig Pech und keinen Grund an mir zu zweifeln. Auf der letzten Runde ist der Wind ein wenig konstanter geworden, der Start war gut, der Rest dann reine Kopfsache.“ Damit bekommt der Olympia-Zweite von Athen heute Abend seine dritte EM-Medaille umgehängt, nach 1998 und 2005 gewinnt Geritzer wieder Bronze.
„Es fühlt sich großartig an, ich bin sehr zufrieden und überglücklich mein Tief endgültig überwunden zu haben. Nach 2006 ist vieles nicht nach Wunsch verlaufen, jetzt fühle ich mich wieder bei allen Bedingungen pudelwohl und habe extrem viel Spaß bei der Arbeit.“
Damit bleibt Tallinn für Österreichs Segler ein nahrhafter Boden, bei den Olympischen Spielen 1980 gab es zwei Medaillen zu bejubeln, neben Hubert Raudaschl, holte damals auch Geritzers Clubkollege Wolfgang Mayrhofer (Finn) Silber. „Die drehende Winde und das verhältnismäßig ruhige Wasser haben mich stark an zu Hause erinnert, es hat mir hier vom ersten Moment an sehr getaugt“, so der zweifache Familienvater, der kommende Woche im Olympiarevier von 2010 Segel setzt. „Ich strotze regelrecht vor Tatendrang, da kommt das Training in Weymouth gerade recht.“
Laser-Europameisterschaft/Tallinn: Endstand nach 12 Wettfahrten, zwei Streicher:
1. Tonci Stipanovic CRO 49
3. Paul Goodison GBR 59
3. Andreas Geritzer AUT 64 (16),4,2,2,2,6,1,14,8,(28),21,4)
4. Philipp Buhl GER 67